Rubin
Der Name stammt vom lateinischen "ruber" = rot bzw. vom mittellateinischen "rubinus" = Rubin (roter Stein). Er ist erst um 1800 zusammen mit dem Saphir als zur Korund-Gruppe gehörig erkannt worden. Davor bezeichnete man alle roten Edelsteine als Rubin bzw. als Karfunkelstein. Die rote Farbe ist der Grund, weshalb ein Korund ( Saphir ) als Rubin bezeichnet werden darf (Manche Gemmologen bezeichnen auch pink- oder violettfarbene Korunde, weil diese durch das Element “Chrom” pink oder violett gefärbt sind, als Rubin!). Auf Sri Lanka werden auch pinkrötliche Korunde noch als Rubin angesprochen. Die Bezeichnungen "Burma-Rubin" oder "Siam-Rubin" sind irreführend, da die Rubine, unabhängig von der Fundstelle, unterschiedliche Farbqualitäten aufweisen. Somit kann ein Madagaska-Rubin ein Burmarubin gleichen. Der Padmaraga ist der Inbegriff des schönsten Rubins. So wird es jedenfalls auf Sri Lanka, Insel der edlen Korunde, gelehrt. Der Padmaraga wird als Vipra (höchste Kaste) bezeichnet und wird mit einer roten Lotusblüte verglichen. In der westlichen Welt ist die sog. Taubenblutfarbe, reines Rot mit einem Stich ins Bläuliche, die begehrteste und am höchstbezahlte Farbe. Härte 9
 

Rubin / Naturfarbend

Sternrubin / Naturfarbend

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