Topas
Topas wird schon seit der Antike als Edelstein verwand. Er besitzt eine hohe Härte und ist daher sehr Widerstandsfähig. Historisch besonders bedeutsam war das Vorkommen weingelber Kristalle im Schneckenstein im Vogtland: von dort stammen die geschliffenen Topase des Schmucks von August dem Starken (heute im Grünen Gewölbe in Dresden) und die in der englischen Königskrone. Im Fachhandel werden besonders die blauen Topase gehändelt. Diese sind meist durch einer Behandlung blaugefärbt. Topas ist in reiner Form ein wertvoller Schmuckstein. Der größte jemals gefundene Topaskristall wog 271 Kilogramm, der schwerste geschliffene blaue Topas 4,2 Kilogramm. Nach Angaben des römischen Naturforschers Plinius des Älteren stammt der Name Topas von der Insel Topazos ab, die im Roten Meer gelegen ist. Tatsächlich wurde aber dort kein Topas, sondern ein anderes Mineral, Olivin, abgebaut, das lange mit Topas verwechselt wurde. Eine andere Erklärung führt den Namen auf das Sanskrit-Wort tapas zurück, das „Feuer“ oder „Leuchten“ bedeutet.
Härte: 8
Dichte: 3,5 bis 3,6
Glanz: Glasglanz
Topas
Herkunft: Brasilien
Gewicht: ca. 19,2 ct
Maße:  18 x 11,5 x 8,9 mm
Farbe: weiß
Schliff: smaragd
Einschlüsse: Nadeln unbekannt
Behandelt? nein
 
Topas
Herkunft: Russland / Ural
Gewicht: ca. 7,7 ct
Maße:  11,6 x 11,6 x 6,5mm
Farbe: weiß
Schliff: fantasy
Einschlüsse: kaum sichtbar
Behandelt? Kein positiver Beweis einer Behandlung gefunden.
 
Topas
Herkunft: Pakistan
Gewicht: 6,5 ct
Maße: 14,9 x 9,5 x 6,2 mm
Farbe: pinkorange
Schliff: tropfen
Einschlüsse: augenrein
Behandelt? Kein positiver Beweis einer Behandlung gefunden.
 
Topas
Herkunft: Brasilien
Gewicht: ca. 5 ct
Maße: 11,3 x 9 x 6,6 mm
Farbe: hell-braunorange
Schliff: oval
Einschlüsse: kaum sichtbar
Behandelt? Kein positiver Beweis einer Behandlung gefunden.
 

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