Turmalin
Turmalin ist einer der farbenfroheste Edelsteine. Er wird in allen erdenklichen Schatierungen und Farben gefunden. Selbst in grellen Neonfarben / Paraibaturmalin!
 
An Turmalinen kann man oft den sog. Pleochroismus beobachten, das heißt, dass ein Kristall je nach Betrachtungsrichtung verschiedene Farben aufweist. Von der Seite aus betrachtete grüne Turmaline sehen oft immer dunkler braun aus, wenn man sie immer weiter von der Spitze her anschaut. Eine weitere Besonderheit des Turmalins ist der bei Kristallen auftretende piezo- und pyroelektrische Effekt: Ersterer besagt, dass mechanische Beanspruchung durch Druck oder Torsion dazu führt, dass sich gegenüberliegende Kristallenden elektrisch entgegengesetzt aufladen, letzterer das diese Aufladung auch durch Temperaturänderungen hervorgerufen wird.
                  
Verwendung
Besonders schöne Exemplare finden als Schmuckstein Verwendung, etwa der Rubellit, eine rote Variante des Turmalin. Das bekannteste Beispiel dürfte die Meisterschale der Fußball Bundesliga sein, die mit insgesamt 16 Turmalinen besetzt ist. Wegen der besonderen elektrischen Eigenschaften wird Turmalin zudem auch in der Elektronik genutzt.
Härtegrad: 7 bis 7,5
Dichte: 3 bis 3,2
Glanz: glasartig

Der grüne Turmalin

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